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19.12.2018

Anpassung der beihilfefähigen Höchstsätze in den Nordverbund-Ländern

Beihilfe-Erhöhung jetzt auch in Bremen!

Als Schlusslicht der Bundesländer im Nordverbund – Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen – hat nun auch der Bremer Senat die Erhöhung der beihilfefähigen Höchstsätze auf den aktuellen Stand der Bundesbeihilfeverordnung beschlossen.

Für die Bremer Landesbeamten greifen die angehobenen Höchstsätze rückwirkend zum 01.12.2018 in der ersten Stufe und mit einer weiteren 10-prozentigen Erhöhung ab dem 01.01.2019.

Die Anhebung der beihilfefähigen Höchstsätze für Bundes- und Landesbeamte ist damit nun in allen Bundesländern des Nordverbundes angekommen. Wir listen hier einen abschließenden Gesamtüberblick auf:

Die Bundesbeihilfeverordnung für Bundesbeamte finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.gesetze-im-internet.de/bbhv/anlage_9.html

Für alle Listen gilt: Die Beihilfe ist lediglich eine Teilerstattung von Kosten!

Beamte sind Privatpatienten. Die vom Dienstherrn des Beamten gewährte Beihilfe ist eine finanzielle Unterstützung in Krankheits-, Geburts-, Pflege- und Todesfällen für deutsche Beamte, Soldaten und Berufsrichter, deren Kinder sowie deren Ehepartner, soweit diese nicht selbst sozialversicherungspflichtig sind. Die Betonung liegt dabei auf Unterstützung. Differenzen zu den tatsächlichen Behandlungskosten muss der Patient selbst tragen oder auch diese Erstattung durch eine entsprechende private Zusatzversicherung absichern.

Grundlage für die Abrechnung der physiotherapeutischen Leistungen mit Privatpatienten sollte stets der mit dem Patienten vereinbarte Honorarvertrag sein, in dem Preis und Leistung vertraglich vereinbart werden. Unser empfohlenes Muster finden Sie hier zum Download.